QMS
QMS = Qualitätsmanagment für Schulen
"QMS" steht für "Qualitätsmanagement für Schulen" und bezeichnet die Schwerpunkte in der Schulentwicklung, die sich eine Schule selbst setzt.
QMS-Themen ab dem Schuljahr 2025/26 an der VS Götzis Blattur:
Leitziel 1 – Lesekompetenz:
Bis zum Ende des Schuljahres 2025/26 entwickeln und implementieren wir ein schulstufenübergreifendes Diagnose- und Förderkonzept zur Lesekompetenz, das in jeder Klasse mindestens zweimal jährlich angewendet wird. Ziel ist es, auf Basis dieser Daten individuelle Förderpläne zu erstellen, um die Lesekompetenz aller SchülerInnen – insbesondere jener mit anderer Erstsprache – gezielt zu stärken.
Bis zum Ende des Schuljahres 2027/28 führen wir in allen Klassen jährlich standardisierte Lesediagnosen durch (z. B. „Acht Buchstabenprobe“, IKM+, SLS…)
Auf Basis dieser Ergebnisse erstellen wir individuelle Förderpläne für leseschwache Kinder, die gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Leseflüssigkeit und des Leseverständnisses beinhalten.
Ziel ist es, die Zahl der SchülerInnen mit unterdurchschnittlicher Lesekompetenz innerhalb eines Jahres zu verringern.
Leitziel 2 – Englischförderung im Alltag
Bis zum Ende des Schuljahres 2027/28 haben alle Lehrpersonen der VS Götzis Blattur ihre Englisch-Kompetenzen durch regelmäßige Fortbildungen und den Einsatz praxisnaher Unterrichtsmaterialien erweitert. Mindestens 80 % der Lehrpersonen verwenden Englisch regelmäßig in ritualisierten Unterrichtssituationen (z.B. Begrüßungen, einfache Anweisungen, Lieder, Spiele) und setzen gezielt digitale Medien zur Unterstützung des Englischlernens ein. Dadurch wird ein natürliches Eintauchen in die Sprache („sprachliche Immersion“) ermöglicht, was das Interesse und die Freude der SchülerInnen an der Fremdsprache nachhaltig stärkt.
Bis zum Ende des Schuljahres 2027/28 setzen alle Klassen, besonders die 3. und 4. Klassen regelmäßig alltagsbezogene und fächerübergreifende Englischsequenzen (CLIL) im Unterricht um, sodass mindestens 80 % der Schülerinnen und Schüler grundlegende kommunikative Kompetenzen in typischen Alltagssituationen (z. B. Begrüßen, einfache Fragen beantworten, Arbeitsaufträge verstehen) sicher anwenden können. Die erworbenen Kompetenzen werden anhand einheitlicher, transparenter Beurteilungskriterien dokumentiert und bilden eine verlässliche Grundlage für die Benotung ab der 3. Schulstufe sowie für einen fließenden Übergang in weiterführende Schulen.